Die Umschulung zum Triebfahrzeugführer im Einzelnen


Aufnahmevoraussetzungen


 Mindestalter 20 Jahre  

  Sekundarabschluss I, mind. Hauptschulabschluss

   Kl. 9 oder Prüfungszeugnis (Gesellenbrief)  

  arbeitsmedizinische und psychologische Eignung  

  Zuverlässigkeit  

  Mobilität

  Flexibilität

  Belastbarkeit (Schichtarbeit)  

  Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und

   Schrift (B2)


Inhalte der Ausbildung


Die Aus- und Weiterbildung beginnt mit einem Einführungskurs zum Thema Eisenbahn. Anschließend folgt die Führerscheinausbildung nach

TfV (Triebfahrzeugführerscheinverordnung des  Eisenbahnbundesamtes).

Wir vermitteln den Teilnehmenden umfangreiches Wissen mit folgenden Schwerpunkten:    


 • Eisenbahntechnik

 • Eisenbahnbetrieb mit Risiken und Risikovermeidung  

 • Diverse Betriebsverfahren  

 • Zugbeeinflussungssysteme  

 • Signalsysteme

 • Anforderungen an Triebfahrzeuge, Güterwagen,

   Reisezugwagen und sonstigen Fahrzeugen


Übersicht der Maßnahmenthemen während der Umschulung


 Grundlagen des Bahnbetriebes  

  Brand- und Umweltschutz, Notfallmanagement  

  Rechtsgrundlagen und Vorschriften des

   Bahnbetriebes sowie angewandte

   Managementsysteme

  Bestimmungen des Arbeitsschutzes und der

   Unfallverhütung

  Erste- Hilfe- Kurs

  Stressmanagement

  Besonderheiten des Eisenbahnwesens, wie z.B. das

   Fahren im Raumabstand, Witterungseinflüsse

  Bremswege sowie Sinn und Zweck der Signalisierung   Aufbau von Bahnanlagen, Spurweite, Gleisabstand,Weichen, Oberleitung    

  Elemente des Eisenbahnbetriebes, wie z. B.

   Bahnhöfe und Bahnanlagen der freien Strecke

  Signale, deren Bedeutung und Anwendung


Die Vermittlung von praktischen Kenntnissen mit  Hilfe eines Simulators bereitet die Teilnehmenden auf das 3-monatige Betriebspraktikum vor, mit dem Kenntnisse und Kompetenzen in der Praxis vertieft werden.      


Nach erfolgreicher schriftlicher und mündlicher Prüfung durch einen zertifizierten Prüfer (zugelassen durch das Eisenbahn-Bundesamt) beginnt für die Teilnehmer die  Ausbildung der Zusatzbescheinigungen (Bremsprobeberechtigter, Rangierbegleiter, Wagenprüfer Stufe 1+2 ). Dadurch wird eine ausgezeichnete Grundlage gebildet, um nach der Aus- und Weiterbildung in diversen Bereichen der Eisenbahn arbeiten zu können.  


Die Abschlussprüfung der Zusatzbescheinigungen wird von einem Eisenbahnbetriebsleiter eines anerkannten Eisenbahnverkehrsunternehmen abgenommen. Dieses Verfahren ist bei den entsprechenden Unternehmen anerkannt, sodass die Teilnehmer nach bestandener Abschlussprüfung vielseitig eingesetzt werden können. 


Hinweise zu Förderungsmöglichkeiten


Die Maßnahme ist zertifiziert nach AZAV. Erfüllen Sie die persönlichen Voraussetzungen, kann eine vollständige Kostenübernahme für Ihre Ausbildung bei der zuständigen Agentur für Arbeit oder beim Jobcenter nach dem dritten Sozialgesetzbuch (SGB III) beantragt werden.      


Eine Fördermöglichkeit besteht auch durch die Deutsche Rentenversicherung, die Berufsgenossenschaft (BG), sowie durch die Karrierecenter

(KarrC Bw oder BFD) der Bundeswehr. Institutionskennzeichen (IK) 530300504 für Träger Sozialversicherung. 


Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf einer unserer regelmäßig stattfindenden Informationsveranstaltungen. Die aktuellen Termine finden Sie unter dem Reiter Information oder rufen Sie uns an.

Bei Interesse oder für weitere Informationen benutzen Sie bitte unser

Der nächste Kurs Umschulung zum Triebfahrzeugführer startet am: 16.03.2020