Neu anfangen

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Schaffe ich es, nochmal neu anzufangen?

Wie ein Neustart gelingt

Für einige unserer Umschüler liegt die letzte Ausbildung eine längere Zeit zurück. Manchmal kommt es auch noch hinzu, dass die Erinnerungen an die Schulzeit nicht die besten sind. 

In der Umschulung zum Triebfahrzeugführer geht es darum, innerhalb von 11 Monaten umfassend und handlungssicher ausgebildet zu werden. Und wem das bewusst ist, dem ist klar:

Triebfahrzeugführer wird man nicht nebenbei. Es gibt einiges zu lernen, um künftig sicher handeln zu können.
Ich bin andererseits aber immer wieder aufs Neue fasziniert davon, wie schnell unsere Schüler lernen. Innerhalb kurzer Zeit entwickeln sich bereits Fachgespräche, die ich als Nicht-Eisenbahnerin immer wieder aufs Neue beeindruckend finde. 

Wir machen uns oft nicht bewusst, wie schnell wir eigentlich lernen können.

Umschulung – Viel mehr als nur ein neuer Beruf

Zu Beginn mache ich unseren Umschülern immer wieder deutlich, dass ein Start in die Umschulung ein besonderer Schritt ist. Es ist eine große Umstellung, sich zu Beginn auf eine Vielzahl neuer Themen einzulassen. So viele Fragen stellen sich am Anfang, die nicht nur das Lernen allein betreffen:

  • Wie schaffe ich es, meine Konzentration zu erhalten?
  • Wie organisiere ich meinen neuen Alltag?
  • Wie reagiert meine Familie darauf, dass ich immer wieder mal Lernzeit benötige?
  • Welche Strategie hilft MIR am besten beim Lernen?
  • Was mache ich, wenn es mal schwierig wird?
  • Bin ich vielleicht schon zu alt?

Was am Anfang wichtig ist

Doch was genau ist am Anfang wichtig, um gut durch die Umschulung zu kommen?

Es kommt nicht darauf an, wie alt Sie sind, welche Erfahrungen Sie irgendwann in der Schule, mit einzelnen Lehrern gemacht haben oder wie schwierig vielleicht die vorherige Ausbildung war.

Es kommt darauf an, dass sie sich einlassen auf diesen neuen Weg. Es kommt darauf an, dass Sie für sich wissen, WARUM Sie das wollen, warum Sie Tf werden wollen. Wenn Sie sich klarmachen, was es genau für Sie bedeutet und welche weiteren Wege damit verbunden sind, dann braucht es vielleicht noch eine gewisse – ich nenne es mal – „Eingewöhnungszeit“ und manchmal etwas Begleitung die passende Strategie zu finden. 

3 Monate

Viele Schüler schauen zunächst einmal etwas verwundert, wenn ich am Anfang sage, dass diese „Eingewöhnungszeit“ manchmal 3 Monate dauert. Aber glauben Sie mir:

Wie eigentlich immer im Leben ist es auch während unserer Ausbildung so: Das Entscheidende ist, bei anfänglichen Schwierigkeiten nicht aufzugeben, sondern dranzubleiben.

Viele Schüler bestätigen im Nachhinein diese Zeit. Sie sagen, dass Sie von da an beginnen, sich besser einzuschätzen, von da an wissen, welche Lernmethoden für sie selbst hilfreich sind und auch zuhause für sich die Voraussetzungen geschaffen haben, gut im Stoff zu bleiben. Manche berichten im Nachhinein sogar darüber, dass diese Ausbildung auch dazu beigetragen hat, sich insgesamt selbst noch besser kennengelernt zu haben.

Genau das ist unser Ziel –
Denn Triebfahrzeugführer zu werden ist ja noch viel, viel mehr als Wissen über Züge & Co.

Wenn Sie speziell zu Ihrem persönlichen Neustart Fragen haben, dann sprechen Sie mich gerne direkt darauf an! 

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